Die Stammdaten-Plattform – passend für jeden

//Die Stammdaten-Plattform – passend für jeden

Die Stammdaten-Plattform
– passend für jeden

Der VTH-eData-Pool hat sich auf dem Markt etabliert. Die Sichtbarkeit ist in den letzten Monaten sehr gestiegen. Nun wird das Konzept der „Strategischen Partnerschaft“ ausgerollt. Händlern steht eine umfassende Lösung zur Verfügung. Sie können Stammdaten individuell selbst bearbeiten. Sogar Keller- oder Schattendaten lassen sich in einem „Single-Point-of-Truth“ integrieren.

Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung.  Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Akteure zu gewinnen, die eine solche Anwendung nutzen. Damit steigt die Relevanz, die Sichtbarkeit dieser Anwendung – dieser Plattform. Eine Plattform für Stammdaten ist relativ neu. Sie ist aber zwingend. Mit dem VTH-eDataPool wurden die ersten Schritte gemacht. Jeder Hersteller,
jeder Händler, letztlich auch jedes Industrieunternehmen kann teilnehmen. Mittlerweile wird der „eData-Pool“ sogar in wissenschaftlichen Untersuchungen aufgelistet[1]. Wir haben dieser Plattform eine funktionale Dimension beigefügt, die die Relevanz erheblich erhöht. Es handelt sich nun quasi um eine „Toolbox“. Die Flexibilität ist enorm. Die Spannbreite reicht von der reinen Nutzung der von Herstellern eingestellten Stammdaten bis zur Bearbeitung eigener Stammdaten. Im- und  Exportschnittstellen wurden konfiguriert, so dass möglichst schnell und einfach unterschiedliche Formate bedient werden können. Strategisches Ziel ist es, diese Plattformen als „die“ Datendrehscheibe auf dem Markt zu platzieren.

„Public“ plus „Private“ gleich „Hybrid“ Der VTH-eData-Pool ist nun schon zwei Jahre auf dem Markt. Bereits in unseren ersten Konzepten haben wir von „Individualisierung“ der Daten gesprochen. Konkret: der VTH-eData-Pool stellt Daten zur Verfügung, mit denen ein- und verkauft werden kann. Aktuell erhält jeder Teilnehmer die identischen Daten. Händler mit guten Artikelstammdaten sprechen in diesem Zusammenhang oft von „Daten-Sozialismus“, was aus deren Sicht ja auch stimmig ist, haben sie doch jahrelang viel Geld in die Pflege ihrer Daten investiert. Aber dies sind Argumente aus der „Vor-Plattform-Zeit“.

VTH-eData-Pool – die Basislösung
Der VTH-eData-Pool als wertschaffende „Public-Lösung“. Vereinfacht erklärt: Hersteller laden Daten in einem vereinbarten Format, den vereinbarten Metadaten in den VTH-eData-Pool hoch. Passt es mit den Formaten nicht, kommt die Rule-Engine zum Einsatz: Ausgangsformate werden in das Zielformat übergeleitet. Die hochgeladenen Stammsätze werden validiert und stehen dem Markt zur Verfügung. Allerdings bleiben alle Rechte beim Dateneigner. Er entscheidet auch, wer welche Daten bekommt. Der VTH-eData-Pool ist die ideale Basis-Lösung, die unkompliziert zu bedienen ist – der eData-Pool ist die komfortable Datendrehscheibe. Ein Händler kann den Umfang an Stammdaten bestimmen, den er in seinen Projektraum laden möchte. Er kann also von ihm definierte Teilsortimente quasi erwerben. Der große Vorteil dieser Basislösung ist die Datenpflege. Ändert, ergänzt, löscht ein Dateneigner seine Daten wird dies dem Datenabnehmer mitgeteilt. Er kann nun entscheiden, welche Änderungen für ihn relevant sind. Diese Basislösung ist ausgesprochen kostengünstig und ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Unternehmens. Eine „Individualisierung“ der Daten ist mit dem VTH-eData-Pool für die Teilnehmer nicht (sinnvoll) möglich. Damit ist gemeint, dass er den Stammdatensatz aus dem VTH-eData-Pool nicht mit z.B. individuellen Merkmalen anreichern kann. Allerdings ist diese Lösung skalierbar.

„Hybride“ Lösung – der Königsweg:
Eine skalierbare Lösung. Der VTH-eData-Pool ist ein Teil des IFCC.DataManagers. Für die Teilnehmer des VTH-eData-Pools wurden nur bestimmte Rollen freigegeben. Den VTH-Mitgliedern wird eine „Strategische Partnerschaft“ angeboten. Diesen wird
die gesamte Funktionalität des IFCC.DataManagers zur Verfügung gestellt. Sie können Klassen, Merkmale, Werte usw. anlegen, ebenso Texte generieren. Das Spannende ist, dass die „Strategische Partnerschaft“ den VTH-eDataPool  miteinschließt. Dort können die Händler z.B. die von einem Hersteller freigegeben Daten „klonen“ (in den privaten Raum geladen werden) und dann – jetzt kommt der strategische Aspekt – mittels des IFCC.DataManagers veredeln. Wir sprechen hier von der „Private-Lösung“, in
Ergänzung der o.g. „Public-Lösung“.

IFCC.DataManager – die Daten Plattform:
Ein Netzwerk Der IFCC.DataManager ist eine Daten-Plattform, mit einer hohen Funktionalität. Jeder kann teilnehmen. Jeder
Dateneigner kann entscheiden, wem er welche Daten freigeben will. Jeder kann entscheiden, welche Funktionen
für ihn aktuell wichtig sind. Die Basislösung lässt sich skalieren. Sie partizipieren mithin von der „Public-Lösung“ und können nun zusätzlich die Daten individualisieren bzw. anreichern. Natürlich können sie auch eigene Daten hochladen, diese z.B. mit den VTH-eData-Pool-Daten verknüpfen und selbständig in das jeweilige ERP-System laden. Wichtig ist, dass es sich immer um das gleiche
System handelt. Es werden einfach weitere Funktionen freigeschaltet. Die „privaten“ Datensätze können selbstverständlich dem Markt zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch entwickelt sich das Netzwerk. Diese Anreicherungen stehen natürlich nur dem zur Verfügung, der die Daten anreichert. (deshalb auch „privat“). „Public“ und „Privat“ sind, in Bezug auf einen Stammdatensatz
nicht scharf getrennt, weil dieser Stammsatz Merkmale aus dem VTH-eData-Pool als auch eigene umfassen kann. Werden die Stammdaten aus dem VTH-eData-Pool ergänzt, ist sichergestellt, dass diese bei einem Update durch einen Hersteller nicht überschrieben werden. Damit haben wurde eine Lösung geschaffen, die nahezu alle Anforderungen abdeckt. Mit ihr kann ein Händler seine eigenen Daten über das Netzwerk weitergeben und er behält trotzdem die Kontrolle über diese Daten.

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Die Stammdatenplattform – passend für jeden.

© WWW.TECHNISCHERHANDEL.COM // 09-2018

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